Albariño - Die geniale Rebsorte aus Galicien

Die Albariño-Traube ist klein, glyzerinhaltig und präsentiert sich sehr mineralisch und von feiner Süße. Der Legende nach brachten deutsche Mönche Riesling-Reben über den Jakobsweg von Deutschland nach Spanien, daher auch der Name Alba-riño Die Weiße vom Rhein. Es ranken sich Legenden um eine Verwandtschaft von Albariño und Riesling, die aber nie bewiesen werden konnte. Die Traube ist in Galizien seit langem heimisch und ist die am meisten verwendete Weintraube für die Weine mit der Herkunftsbezeichnung D.O. Rías Baixas. Auch in anderen galizischen Appellationen wie Ribeiro und Valdeorras spielt der Albariño eine wichtige Rolle. In den letzten 10-20 Jahren hat der Anbau dieser Sorte ein starkes Wachstum erfahren, sowohl auf Seiten der großen Kooperativen als auch kleiner, ambitionierter Hersteller. Etwa 5.000 ha Albariño Anpflanzungen waren 2008 unter Ertrag (Quelle: ICEX). Die besten Hersteller wie Zarate, Pedralonga, Pazo de Señorans und Tricó bringen Albariño-Weine von großer Qualität hervor.

Hochklassige Albariño-Weine zeichnen sich durch eine prägnante Säure aus, kombiniert mit subtilen Fruchtaromen sowie citrischen, floralen, kräutrigen und balsamischen Noten. Im Mund mit mittlerem Körper und glyzerischer Textur aber mit Nerv, oft auch delikater Süße, dennoch sehr trocken, expressiv und komplex mit dezenten, zurückhaltenden Fruchtaromen.

Albariño

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