Vega Sicilia

Bodegas Vega Sicilia - Ikone des Spanischen Weinbaus

Im Jahre 1848 kaufte der Baske Toribio Lecanda vom Marqués de Valbuena eine Finca mit 2.000 Hektar Land für Ackerbau und Viehzucht. Toribios Sohn Eloy gründete im Jahre 1864 auf diesen Ländereien Vega Sicilia und beschaffte in Bordeaux 18.000 Rebstöcke der Sorten Cabernet Sauvignon, Malbec, Merlot und Pinot Noir, die für die Produktion von Brandy und Likör vorgesehen waren. 1904 wurde die Finca von der Familie Herrero erworben, die sie an die Rioja-Kellerei Cosme Palacio vermietete, um schließlich in die Hände der Kellerei Domingo Garramiola überzugehen. Der Baske Domingo Garramiola, genannt "Txomin" brachte die Kellerei auf Vordermann und führte bei Vega Sicilia die state-of-the-art Vinifizierungsferfahren aus Bordeaux ein. 1915 wurden die Marken Vega Sicilia und Valbuena etabliert, die Weine orientierten sich an den Riojas, schon damals Weine mit langen Ausbauzeiten in Fuder und Barrique. Die Abfüllung erfolgte damals erst nach Kundenbestellung. Die Zielsetzung war zu dieser Zeit keine Kommerzielle, vielmehr wurden die Weine an gute Freunde der Familie verschenkt. Seit führte 1956 Jesús Anadón sowohl den kaufmännischen als auch den önologischen Part der Bodega, die 1966 an den venezolanischen Millionär Miguel Neumann verkauft wurde. Seit 1968 ist Mariano Garcia (heute: Aalto, Mauro) rechte Hand von Jesús Anadón und wurde nach dessen Pensionierung im Jahre 1985 leitender Önologe. 1982 erwarb der heutige Eigentümer, die Familie Alvarez Vega Sicilia und führte es äußerst erfolgreich fort. 1991 kam Bodegas Alion, 1998 Pintia in Toro dazu. Chefönologe der Gruppe ist seit 1998 Xavier Ausas.

Vega Sicilia

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