Numanthia

Numanthia - einer der Pioniere in Toro

Der Familie Eguren, früherer Inhaber von Numanthia und bekannt durch die Rioja Weingüter Sierra Cantabria und San Vicente, war die D.O. Toro bereits seit den Achtziger Jahren gut bekannt, als man dort auf der Suche nach Grundwein für die Basisqualitäten in der Rioja war. So konnte man sich rechtzeitig erstklassige alte, mit dem Tempranillo-Klon Tinta de Toro bestockte Weinbergslagen sichern, aus denen seit 1998 der Numanthia und 2000 der Termanthia erzeugt werden. Die spanische D.O. Toro war Mitte der neunziger Jahre noch tiefste Wein-Diaspora, vor diesem Hintergrund schlug der erste Numanthia ein wie eine Bombe. Viele wollten damals nicht glauben, dass (damals) 30 Euro für einen Wein aus der wenig angesehenen Region gut angelegtes Geld sind - heute wissen wir es besser. Die Konstanz der Qualitäten ist ein großes Plus dieses Weinguts, ein akribische Auswahl der Jahrgänge ist nicht zwingend notwendig. Zumal wir uns in Toro gerade mitten in den drei goldenen Jahren 2008-2011 befinden, die vom Consejo Regulador allesamt mit excelente/herausragend bewertet wurden. Der Numanthia ist eine "Granate" im besten Sinne, der Wein braucht viel Zeit und mit den Jahren werden die animalischen Noten durch Finesse ergänzt bzw. ersetzt. Der Termanthia ist nicht etwa der kräftigere Wein, wohl aber der Feinere, hinter der urwüchsigen Kraft treten herrliche Mineralität, Finesse und eine märchenhafte Länge hervor. Im Februar 2008 wurde das Weingut Numanthia von der Familie Eguren überraschend an den weltweit führenden Luxusgüterkonzern Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) verkauft. Im Besitz von LVMH befindet sich neben den bekannten Modelabels die Premium-Champagnermarken Moet Chandon, Dom Perignon, Veuve Cliquot, Mercier, Krug, Ruinart, sowie das legendäre Château d'Yquem. Keine schlechte Gesellschaft für das gerade mal 10 Jahre alte Weingut aus Spanien.

Numanthia

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