Quinola 2012

Quinola 2012

Aus uralten, im Schnitt 90-jährigen wurzelechten Rebstöcken zaubert Weinmacher Jaime Suárez mit dem Quínola einen Wein, der neue Maßstäbe setzt: Maßstäbe in puncto Konzentration, aber vor allem auch in Bezug auf Eleganz, Finesse und Balance - in Szene gesetzt mit burgundischer Präzision - ein wirklich großer Toro ! Der Wein hat all’ die urwüchsige Kraft eines Toro, vermittelt aber gleichzeitig die Harmonie und Finesse eines großen Weines. Tiefschwarzer profunder Wein mit komplexer, mineralischer Nase, massigem Körper, umrahmt von süßlichen Tanninen, frischer Frucht und einer wunderbaren Länge.

In einem Toro-Wein eine Synergie zu schaffen von Kraft und Finesse, das war die Aufgabe, die sich Jaime Suárez gestellt hatte. Nach seinem Önologiestudium in Bordeaux und weiteren Lehrjahren in Australien und Spanien, machte er sich auf die Suche nach geeigneten Weinbergen. Fündig wurde er im frischesten Teil der D.O. Toro, in Argujillo, am südöstlichen Ende des Anbaugebietes. Dort pachtete er 7 Hektar Tinta de Toro Weinberge. Seine fünf Parzellen liegen auf gut 800 Höhenmetern im höchsten und kühlsten Bereich der Region. Die Böden sind sehr karg mit sandiger Oberfläche und tonhaltigem Untergrund.

Nirgends in Spanien findet man so viele alte, wurzelechte Rebstöcke wie in Toro: Auf den sandigen Böden mit niedrigen ph-Werten sind sie immun gegen die gefürchtete Reblaus. Suárez' 90-Jahre alte Tinta de Toro Rebstöcke sind allesamt prefiloxerica, d.h. wurzelecht. Die alten Reben wurden fünf Jahre lang von einheimischen Weinbauern nach strengen Qualitätsgesichtspunkten gepflegt und (re-) kultiviert, bis man im sechsten Jahr, im Jahrgang 2006, die ersten Trauben für den Quínola ernten konnte. Der Ertrag pro Hektar beträgt nur 1000 kg.

Die massiven Tannine der Tinta de Toro werden durch eine schonende Art der Vinifizierung gezähmt. Dabei finden sowohl die alkoholische- als auch die malolaktische Gärung wie auch der spätere Ausbau in Barriques aus neuer französischer Eiche statt. Für die sanfte Fermentation im Holzfass nimmt man sich viel Zeit. Um den Kontakt des Mostes mit den Traubenschalen herzustellen, werden die Barriques auf einer speziellen Vorrichtung jeden Tag gerollt. So wird ein mechanischer Kontakt mit den Traubenschalen und ein eventuelles Aufbrechen derselben vermieden. Auch die vorgelagerte Pressung erfolgt sehr schonend in einer Holz-Vertikalpresse, die Trauben werden dabei nur "gedrückt", aber nicht ausgepresst.

Ausbau:
24 Monate in neuen französischen Barriques

Produktionsmenge
3.027 Flaschen

Genussdaten
Alkohol: 15,0 %
Dekantierzeit: 1 Stunde
Serviertemperatur: 17°C
Trinkempfehlung: 2018-2030
Allergene: enthält Sulfite

Art. Nr.: 3888
0.75 l | 66,00 €/l
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