Numanthia 2005 wird ein ebenbürtiger Nachfolger der starken Numanthia 2004 (RP 98) und Numanthia 2003 (RP 96) werden. 2005 war ein perfektes Jahr in der gegen klimatische Turbulenzen weitgehend immunen Anbauregion Toro. Hersteller des Numanthia ist Vega de Toro, der Toro Ableger der spanischen Weinmacherfamilie Eguren aus San Vicente de la Sonsierra, La Rioja. Die Egurens drängen sich nicht in die Öffentlichkeit, Ihre Weine hingegen umso mehr. Vega de Toro produziert seit 1998 Spitzenqualitäten und ist mit den Weinen Numanthia und Termanthia seitdem die klare und unangefochtene Nummer 1 in Toro.
Die D.O. Toro war Ende der neunziger Jahre noch ein Geheimtip. Viele spanische Top Erzeuger haben dort in den Neunziger Jahren Weinberge geakauft und in der Folge Kellereien errichtet, die uns heute herrliche Weine bescheren. Neben dem Klassiker Numanthia ist hier besondern noch der San Roman von Mauro und der Pintia von Vega Sicilia zu nennen. Die Familie Eguren hat das Potential der Region früh erkannt und dort mit Numanthia und Termanthia eine hohe Benchmark vorgegeben.
Der Debütjahrgang war 1998, alle Folgejahrgänge waren bislang von überzeugender Qualität. Es gibt nur ganz wenige Weine, die jedes Jahr Topqualitäten liefern, ohne jahrgangsbedingten Einbruch, selbst im schwierigen Jahr 2002 gelang ein vollauf überzeugender Wein. Die eigene Rebfläche erstreckt sich über eine Fläche von 19,5 ha, die auf durchschnittlich 700 hm liegt. Die Rebstöcke, aus deren Trauben der Numanthia erzeugt wird, sind zwischen 70-100 Jahre alt und ergeben einen Ertrag von 21 Hektoliter pro Hektar Rebfläche. Die Weinlese fand im Oktober 2005 statt, nach der Selektion und Weinbereitung wird der Wein in neue französische Barriques gefüllt, in denen er 20 Monate ausgebaut wird, alle 4 Monate wird der Wein umgefüllt. Im Juli 2007 wird der Numanthia schließlich unfiltriert auf die Flasche abgefüllt.
Für Liebhaber kräftiger, animalischer Weine erste Wahl. Wine Advocate #169 (Feb 2007) - Robert Parker - 98 points - Drink 2007-2032 - $57.00 (2004) Any aspiring collectors should add a case of this to their stash. The 2004 Numanthia comes from a different terroir with a different clone of Tinta de Toro. The vines for this cuvee range from 70-100 years of age with tiny yields of 1 ton of fruit per acre. The wine undergoes malolactic fermentation in barrel followed by 19 months in new French oak before being bottled unfined and unfiltered. The wine is a glass-coating opaque purple with a killer nose of mineral, pencil lead, wild blueberry, and blackberry liqueur that roars from the glass. On the palate the wine is full-bodied, dense, and already beginning to show complexity within its layers of spicy black fruits. There is immense power, well-concealed ripe tannin, and the well-delineated finish lasts for over one minute. This is a sensational effort which in a perfect world should be cellared for a decade and enjoyed over the following 25+ years. However, the elderly among us should not feel guilty about opening a bottle now. Kritikerbewertungen: (2004) Robert Parker: 98 Guia Gourmets: 9,5/10 Genussdaten Alkohol: 14,5 % Dekantierzeit: 2-3 Stunden Serviertemperatur: 16-18°C Trinkempfehlung: 2007-2017
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