Muga Blanco 2009 ist ein echter "Fermentado en barrica", weil er in neuen französischen Barriques fermentiert wird, in denen er weitere 3 Monate reift, bevor er auf die Flasche abgefüllt wird. Mit viel Gefühl ausgezeichnet gemachter Wein, der moderate Holzeinsatz stützt den Wein, nimmt ihm aber nie seine Frische.     


Prado Enea ist der grosse Klassiker des Hauses Muga, an dessen traditioneller Weinbereitung sich die letzten Jahrzehnte nichts geändert hat. Gedecktes Granatrot mit leichtem Dachziegelrot am Saum. In der Nase Aromen von Gewürzen, Schokolade, umhüllt von fast likörhafter Frucht. Am Gaumen kräftig und ausgeglichen. Sehr langer und klarer Nachhall. 


Torre Muga ist der moderne Topwein von Bodegas Muga. Was Gary Vaynerchuk als "new world" bezeichnet ist ein bewußt radikaler Bruch mit traditionellen Weinbereitungsverfahren in der Rioja. Torre Muga ist ein Riese von Wein, verschwenderisch ausgestattet mit feinstem Traubenmaterial, Frucht und Holz, dem man noch einige Jahre Ruhe gönnen sollte, bevor man den Geist aus der Flasche läßt. 

Seit dem Jahrgang 2010 gibt es zwei Weine unter dem Label Lindes de Remelluri, beiden entstehen aus zugekauften Trauben. Der eine Wein entsteht aus den Trauben der Winzer von Labastida, der andere aus den Trauben von 8 Winzern rund um die Ortschaft von San Vicente. Die Lage San Vicente kommt aus nahe dem Fluss Ebro gelegenen Parzellen und ist der üppigere, verschwenderische Wein, während der Labastida kühler und focussierter wirkt.
Viña Tondonia Reserva ist der Hauptwein und Klassiker der Traditionskellerei López de Heredia. Ein Musterbeispiel der klassischen Weinbereitung ohne Stahltanks und neues französisches Holz. Die Cuvee aus Tempranillo, Garnacha, Graciano und Mazuelo gehört zu den ältesten Marken der Rioja. Eine kostbar duftende Essenz, im Glas fast schwerelos wirkend, mit verschwenderischer Aromatik und märchenhafter Balance der Komponenten sowie betörendem Schmelz und Süße der Frucht - ein einzigartiger Wein, der seinem klassischen Stil treu geblieben ist.

Torroja Vi de Vila 2011 von Terroir al Limit wird zu gleichen Teilen Cariñena und Garnacha gekeltert und bereitet bereits heute großen Trinkspaß. Der 2011er-Jahrgang war im Priorat vergleichsweise warm, die Trauben waren konnten gut ausreifen und Eben Sadie und Dominik Huber konnten klare, transparente Weine mit präziser und reifer Frucht, fantastischer Frische, sehr feinen Tanninen und spannungsreicher Mineralität produzieren.
4 kilos vinícola wurde von dem Önologen Francesc Grimalt (Ànima Negra) und dem Musiker Sergio Caballero im Jahre 2006 gegründet. Francesc Grimalt hat bei Ànima Negra wegwiesende Pionierarbeit geleistet durch den erfolgreichen Einsatz der autochthonen Rebsorte Callet. In einem umgebauten Schafstall auf dem Gelände einer Finca im Umland von Felanitx wurde mit minimalem Mitteleinsatz die Bodega eingerichtet, in der die beiden Weine 12 Volts und 4 kilos erzeugt werden.
Laurel ist der Zweitwein von Clos Erasmus, dem legendären Wein, der längst zum Kultobjekt avanciert ist. Laurel wird aus einer Kombination von deklassierten Fässern von Clos Erasmus und Wein von Trauben jüngerer Rebstöcke erzeugt. Ein wunderbarer Wein, der zu den Überzeugendsten im Priorat gehört.

Wine Advocate: 95/100

Die Weine der Bodega Hacienda Monasterio, die - ebenso wie Alejandro Fernández - in Pesquera del Duero (Valladolid) angesiedelt ist, gehören zu den besten in der Ribera del Duero ...

Der Wein ist schon eine kleine Sensation. Von Anbeginn schön zu trinken, für einen Priorato märchenhaftes Gleichgewicht zwischen Kraft und Eleganz, durch den Einsatz älterer Fässser ist das Holz kaum spürbar. Dem Wein fehlt es an nichts, ist  gemessen am Preisniveau der Region eigentlich viel zu billig, was ihn umso sympathischer macht. 


Kaum einem Neustarter in dieser Region ist es gelungen, sich so nachhaltig im In- und Ausland zu etablieren wie Bodegas Aalto. Aalto wurde 1998 von Javier Zaccagnini und Mariano Garcia (Vega Sicilia, Mauro) gegründet und hat sich schnell zu einer der Topadressen in der Ribera del Duero entwickelt. RP 94

Laurel ist der Zweitwein von Clos Erasmus, des legendären Weins, der sich längst zu einem Kultobjekt entwickelt hat. Laurel wird aus einer Kombination von deklassierten Fässern von Clos Erasmus und Wein aus jüngeren Rebstöcken erzeugt. 

Laurel ist der Zweitwein von Clos Erasmus, des legendären Weins, der sich längst zu einem Kultobjekt entwickelt hat. Laurel wird aus einer Kombination von deklassierten Fässern von Clos Erasmus und Wein aus jüngeren Rebstöcken erzeugt.


Gran Buig ist ein Wein, der nur in perfekten Jahren herstellt wird. Perfekt heißt nach Maßgabe des Weinguts wenn das Wetter und die Rebstöcke es zulassen. Der Wein stellt, Mas d'en Gil zufolge die Essenz des Priorats dar. Feinheit, Eleganz und Komplexität stehen vor Kraft und Konzentration, um dem Wein das gewünschte Gleichgewicht zu geben. Wenn man so will, der "Unico" unter den Prioratos, ein wirklich großer Wein.    


Die prestigeträchtigen Reservas, die in Spanien einen legendären Ruf haben, sind stilistisch sehr elegant und besitzen hohes Entwicklungspotential. Die Weine sind im Bordelaiser Stil erzeugt, vielschichtig-elegant mit mäßigen Alkoholgraden. Allerdings erfordern Sie etwas Geduld, die Weine von Pago de los Capellanes sind klassische Langläufer, die anfangs recht  verschlossen sind und mit der Zeit erst richtig aufdrehen.   


Die riesige Finca Dehesa de Cadozos liegt am westlichen Rand Zamoras, an der Grenze zur Portugal, wo der Duero zum Duoro wird. Die Finca erstreckt sich über insgesamt 1700 ha, von denen ganze 6 ha mit Tempranillo und 1,5 ha mit Pinot Noir beflanzt sind.  Die Kombination Tempranillo / Pinot Noir hätten wir uns bis dato nicht vorstellen können, aber das Ergebnis überrascht. Der Wein hat alles, was man sich wünscht, Körper, Frucht, Frische, einen Schuß Exotik und ein hervorragendes Gleichgewicht.


Der Quinta Apolonia besteht zu fast einem Drittel aus Fässern des im Holzfass ausgebauten Erstweins Belondrade y Lurton, die restlichen zwei Drittel des Quinta Apolonia werden im Stahltank vergoren. Die Mischung der beiden Weine ergibt einen sehr fruchtbetonten Weißwein, bei dem das Holz den Körper des Weins unterstützt, aber wohltuend im Hintergrund bleibt.

Pago de Santa Cruz 2006 ist ein stark fruchtbetonter, eleganter, mineralischer und komplexer Wein, von perfekter Reife und mit reichlich Kraft und Volumen. Am Gaumen frisch und samtig. Zusammen mit Peter Sissek's Flor de Pingus wohl der Wein des Jahrgangs 2006 in der Ribera del Duero - sicher kein Zufall, dass die Weinberge nur einen Steinwurf voneinander entfernt sind.   

Der Neo ist einen rarer Tropfen in Europa, da er zum Großteil in die USA exportiert wird ... 

... leider ausverkauft ...


Der Pago de Santa Cruz Gran Reserva 1999 ist ein Wein, dessen Trinkreife gerade erst (2010) beginnt. Der Wein ist über 10 Jahre in der Kellern der Bodega gereift und befindet sich in fabelhaftem Zustand. Wunderbar gereifter Wein, dabei noch jung wirkend, samtige Frucht, schöne Würze, tolle Länge und Eleganz, ein großer Ribera. Nur 5.000 Flaschen !