Wine Advocate
Robert M. Parker, der Kunst, Kunstgeschichte und Recht studiert hatte, arbeitete zunächst 10 Jahre lang als Rechtsanwalt, bevor er den Gedanken, einen wirklich unabhängigen Weinführer zu erstellen, in die Tat umsetzte. Im Spätsommer des Jahres 1978 erschien die erste Ausgabe von Robert M. Parker's Baltimore/Washington Wine Advocate. Der Wine-Advocate Publikation erscheint bis heute zweimonatlich und wird wohl zurecht als die einflußreichste Publikation im internationalen ... weiterlesen »

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in der D.O. Ribera del Duero brach um das Jahr 2013 unter einigen Markenkellereien das Weißweinfieber aus, jeder wollte einen Weißwein von Rang haben und das sollte ein Godello aus der D.O. Bierzo sein. Die Ribera Kellerei Emilio Moro stellt dort heute zwei Weißweine her, El Zarazal als Einstiegswein und La Revelía 2018 als Topwein. La Revelía ist ein kräftiger, aromatischer Godello, der in französischen 500 L Fässern fermentiert und ausgebaut wird.
23,50 € *
0.75 l | 31,33 €/l
Viña Real Reserva wurde als Marke bereits im Jahre 1920 eingetragen und ist einer der großen Klassiker der Rioja. Alte Viña Real haben das Alterungspotential großer Bordeauxweine. Heute wird die Viña Real Reserva in der vom bordelaiser Stararchitekten Philippe Maiziéres erbauten ultramoderen Designbodega hergestellt. Dem modernen Bauwerk folgend, ist auch der Wein heute im moderneren Stil gehalten. Der Ausbau findet über 24 Monate zu in amerikanischen und französischen Fässern statt und der Wein kommt erst nach ein paar Jahren Flaschenreife auf den Markt.
13,90 € *
0.75 l | 18,53 €/l
Viña Izadi Crianza von Bodegas Izadi aus der Rioja Alavesa ist seit Jahren eine der Benchmarks in dieser Preisklasse. Seit dem Jahrgang 2001 wird der Wein ohne Beimischung von Graciano aus 100 % Tempranillo-Trauben erzeugt. Ab dem 2005er Jahrgang hat man bei Izadi neben amerikanischen Fässern erstmals auch Barriques aus französischer Eiche für die Crianza verwendet, was sich sehr positiv auf das Geschmacksbild auswirkt: Der Wein wirkt profilierter und strukturierter.
9,90 € *
0.75 l | 13,20 €/l
Fernando Remírez de Ganuza gründete seine gleichnamige Kellerei im Jahre 1989 in Samaniego, Rioja Alavesa. Fernando ist ein Perfektionist, der als einer der Ersten in der Rioja sich von vorneherein gegen althergebrachte, riojanische Tradionen stellt und seine eigenen Weg ging. In seiner Bodega, die mit teilweise selbst designtem feinsten Equipment ausgestattet ist, achtet er auf penible Sauberkeit. Sein Ziel ist, dass sich die Persönlichkeit des Weinbergs im Wein widerspiegelt - klingt eigentlich ganz einfach !
89,00 € *
0.75 l | 118,67 €/l
Dominio do Bibei gehört zum Anbaugebiets D.O. Ribeira Sacra, einem Naturparadies mit spektakulären Bergketten und Flußtälern. Unter der Leitung von Javier Dominguez wurden 45 ha des Gesamtgrundes von 125 ha im teilweise extremen Terrassenanbau mit Reben bepflanzt, soweit möglich wurden alte Weinberge wieder urbar gemacht. Lacima 2016 ist der rote Topwein des Weinguts, der durch burgundische Eleganz und atemberaubeneder Aromatik überzeugt. Hier im kühlen Norden zeigt die hier autochthone Rebsorte Mencia ihr wahres Potential.
39,50 € *
0.75 l | 52,67 €/l
Arbossar 2014 von Terroir al Limit wird vom Münchener Dominik Huber aus 100 % Cariñena gekeltert. Die Trauben kommen aus einer nach Norden gewandten Einzellage mit 60-jährigen Rebstöcken.
Clos Manyetes 2015 ist das Gegenstück des ungleich bekannteren Clos Mogador. Während Clos Mogador schwerpunktmäßig aus Garnacha vinifiziert wird, ist die Hauptrebsorte des Clos Manyetes Cariñena. Der Anteil der Cariñena wurde über die Jahre signifikant erhöht. Der Wein trinkt sich jung sehr schön, kann aber auch gut 10 Jahre reifen.
49,00 € *
0.75 l | 65,33 €/l
Seit dem Jahrgang 2010 gibt es zwei Weine unter dem Label Lindes de Remelluri, beiden entstehen aus zugekauften Trauben. Der eine Wein entsteht aus den Trauben der Winzer von Labastida, der andere aus den Trauben von 8 Winzern rund um die Ortschaft von San Vicente. Die Lage San Vicente kommt aus nahe dem Fluss Ebro gelegenen Parzellen und ist der üppigere, verschwenderische Wein, während der Labastida kühler und focussierter wirkt.
14,90 € *
0.75 l | 19,87 €/l
Der José Pariente Cuvee Especial 2017 bezieht seine Trauben aus einem 1924 angelegten, 2,5 ha großen Verdejo Weinberg, der mit traditionellen Buschreben bepflanzt ist. Die Rebstöcke stehen auf Sandböden, die die Speicherung von Wasser begünstigen, die Reifung der Trauben befördern und deren Säure beibehalten.
25,90 € *
0.75 l | 34,53 €/l
Dido 2019 aus den Händen von René Barbier jun. und Sara Pérez hat sich über die Jahre zu einem Shootingstar in der Region Montsant entwickelt. Der erste Jahrgang 2001 wurde unter dem Namen "Eneas" auf den Markt gebracht, was Bodegas Muga mit Ihrem "Prado Enea" gar nicht gefiel und so einigte man sich einvernehmlich, den Wein im nächsten Jahrgang umzubenennen. Der Namenswechsel hat dem Wein nicht geschadet, er wurde von Jahr zu Jahr besser.
14,90 € *
0.75 l | 19,87 €/l
Alabaster 2019, der Topwein von Teso la Monja entsteht aus Trauben dreier uralter Parzellen mit wurzelechten Rebstöcken, die jeweils über 100 Jahre alt sind. Alabaster gehört seit dem ersten Jahrgang 2008 zu den besten Weinen Spaniens. Im Vergleich zu Numanthia sind die Böden frischer, die Rebstöcke stehen auf tonhaltiger Erde mit kalkgemasertem Untergrund und Ausrichtung nach Norden, was für einen langen und langsamen Vegtationszyklus sorgt.
Arbossar 2017 von Terroir al Limit wird vom Münchener Dominik Huber aus 100 % Cariñena gekeltert. Die Trauben kommen aus einer nach Norden gewandten Einzellage mit bis zu 110-jährigen Rebstöcken. Dieser Jahrgang ist der Erste, der ausschließlich in Betontanks ausgebaut wurde ohne Verwendung von Fudern oder Barriques.
57,50 € *
0.75 l | 76,67 €/l
Toro Albalá in der Ortschaft Aguilar de la Frontera wird von Antonio Sánchez Romero geführt und verfügt über einen größeren Vorrat uralter Pedro Ximénez Weine, wovon jedes Jahr eine geringe Anzahl Flaschen abgefüllt wird, so auch von dem genialen 1946er, der vom Wine Advocate mit 100 Punkten ausgezeichnet wurde.
269,00 € *
0.75 l | 358,67 €/l
Der Ausàs Interpretacion 2018 aus der Hand des Ex Vega Sicilia Önologen Javier Ausàs ist ein rassiger Ribera mit viel Kraft und hoher Konzentration, die Textur eher Flor de Pingus denn Aalto, aktuell eine Wundertüte an Aromen (Beeren sowie Gewürz- und Kräuternoten) mit makelloser Balance und perfekt eingebundenem Holz. Spiegelt die hohen Klasse des Weinmachers.
46,50 € *
0.75 l | 62,00 €/l
Nach 2016 und 2017 wurde auch der 2018er Jahrgang wieder als allgemeines Vintage-Port Jahr deklariert. Ein extremer Witterungsverlauf mit einem nassen und unwetterreichen Frühjahr und Frühsommer sorgte für eine natürliche Ertragsreduktion sowie entsprechende Wasserreserven für den langen und heißen Sommer. Ein großer klassischer Port von Quinta do Noval !
89,00 € *
0.75 l | 118,67 €/l
Der Prioratwein Clos Mogador des bodenständigen René Barbier, der gemeinsam mit Álvaro Palacios (L'Ermita, Finca Dofí), Carlos Pastrana (Clos de l'Obac), José Luis Pérez (Clos Martinet) und Daphne Glorian (Clos Erasmus) im Priorat großartige Pionierarbeit geleistet hat, ist seit langen Jahren einer der Qualitätsgaranten im Weinanbaugebiet Priorat und Hangout der Region weltweit.
75,00 € *
0.75 l | 100,00 €/l
Tiefdunkel liegt der Malleolus im Glas, eine dichte Esssenz voller Kraft, Konzentration und aromatischer Tiefe, schwarze Früchte, Brombeeren, Blaubeeren, balsamische Noten und Anklänge feinsten Holzes. Am Gaumen präsentiert er sich mächtig, saftig, mit wunderbar seidiger Textur und mannigfaltigen Gewürzaromen, Nelke, Tabak, Kaffee, mineralischen Anklägen sowie reifen Tanninen. Frucht und Holz sind bereits exzellent integriert. Ein Ribera del Duero Urgestein mit Kraft, Rasse und Tiefe, aber auch Frische und Eleganz.
29,50 € *
0.75 l | 39,33 €/l
Toro Albalá in der Ortschaft Aguilar de la Frontera wird von Antonio Sánchez Romero geführt und verfügt über einen größeren Vorrat uralter Pedro Ximénez Weine, wovon jedes Jahr eine geringe Anzahl Flaschen abgefüllt wird, so auch von dem genialen 1946er, der vom Wine Advocate mit 100 Punkten ausgezeichnet wurde.
549,00 € *
1.5 l | 366,00 €/l
Pegaso Barranco de Pizarra 2014 ist ein 100 % Garnacha aus dem Garnachaparadies Cebreros in der Nähe von Madrid. Der Weinmacher Telmo Rodriguez hat dem Wein den Untertitel "Barrancos de Pizarra" = Schieferschluchten gegeben in Anspielung auf die Schieferböden der Rebparzellen. Die Weinberge liegen in Arrebatacapas, La Redonda westlich von Madrid zwischen Madrid und Avila in der Sierra de Gredos, eine der wenigen Flecken mit Schieferböden, vorherrschend ist der Granit. Die Rebstöcke sind freistehende Buschreben, die zwischen 70 und 80 Jahre alt sind und organisch bewirtschaftet werden.
28,50 € *
0.75 l | 38,00 €/l
Toro Albalá in der Ortschaft Aguilar de la Frontera wird von Antonio Sánchez Romero geführt und verfügt über einen größeren Vorrat uralter Pedro Ximénez Weine, wovon jedes Jahr eine geringe Anzahl Flaschen abgefüllt wird, so auch von dem genialen 1958er.
225,00 € *
0.75 l | 300,00 €/l
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... Weinmarkt bezeichnet. Neben der Weinbeschreibung war es vor allem die Weinbewertung, mit der Parker Neuland betrat. Die 100 Punkte Skala zur Weinbewertung ist heute Standard, damals war sie revolutionär. Die Komplexität eines Weines mit einer einzigen Zahl abzubilden mag einfältig sein, die Vereinfachungswirkung aber ist genial. Parker begann mit Bordeauxweinen, bildet aber heute mit seinem Verkostungsteam alle Weinanbauländer der Welt ab. Spanien betreute Parker bis zum Jahr 2007 persönlich, bevor er an Jay Miller übergab. Miller war ein Rock'n Roller, der zur Verkostung bei Vega Sicilia schon mit schwerem Seegang erschien, dann mit dem Inhaber noch 2 Flaschen Romanée Conti leerte und sich dann an die Arbeit der Verkostung machte - in der Verkostungsnotiz schrieb er dann, es sei Haarspalterei, zwischen drei Jahrgängen des Unico Reserva Especial zu unterscheiden, alle drei bekamen generöse 99 Punkte. Unter Jay Miller wurden die Releasetermine des Wine-Advocate zu wahren Festen, 1997 nach Veröffentlichung des Wine Advocate #169 "Great Vintages, Great Values" haben wir 2 Wochen nicht mehr geschlafen, weil wir rund um die Uhr Aufträge bearbeiten und Wein einkaufen mußten. Tempi passati ! Miller verwickelte sich mit der Zeit immer mehr in Ungeschicklichkeiten und umgab sich mit falschen Freunden, bis Parker ihn Ende 2011 schweren Herzens durch den Engländer Neal Martin ersetzen mußte. Dessen Regime dauerte (zum Glück) nur 2 Jahre, bis im Oktober 2013 mit dem Spanier Luis Gutierrez wieder ein fachkundiger Kritiker das Ruder übernahm.