Tempranillo - Spaniens Königin der Roten Rebsorten

Tempranillo ist Spanien. Keine andere Rebsorte spiegelt das Land mit all seinen Facetten so gut wider. Sie bringt frische, saftige Weine hervor, die sich mühelos wegtrinken lassen, aber auch tiefgründige Klassiker, die Jahrzehnte im Keller reifen können. Ihr Geheimnis? Perfekte Balance. Die Säure bleibt moderat, die Tannine geschmeidig, und der Alkohol hält sich meist zwischen 12 und 15 Prozent.

Ob jung und ungestüm oder gereift und vielschichtig – ... weiterlesen »


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Fernando Remírez de Ganuza gründete seine gleichnamige Kellerei im Jahre 1989 in Samaniego, Rioja Alavesa. Fernando ist ein Perfektionist, der als einer der Ersten in der Rioja sich von vorneherein gegen althergebrachte, riojanische Tradionen stellt und seine eigenen Weg ging. In seiner Bodega, die mit teilweise selbst designtem feinsten Equipment ausgestattet ist, achtet er auf penible Sauberkeit. Sein Ziel ist, dass sich die Persönlichkeit des Weinbergs im Wein widerspiegelt - klingt eigentlich ganz einfach !
89,00 € *
0.75 l | 118,67 €/l
Der Hacienda Monasterio Reserva Especial 2018 aus der Hand des dänischen Starweinmachers Peter Sissek wird aus handverlesenen und einzeln selektierten Trauben der Rebsorten Tempranillo (78 %) und Cabernet Sauvignon (22 %) gekeltert. Ungeheuer dichter, mächtiger Wein mit viel Potential. Braucht aber bestimmt noch 3-5 Jahre in der Flasche, bevor er sein Pfauenrad in voller Pracht präsentiert.
89,00 € *
0.75 l | 118,67 €/l
Der Hacienda Monasterio Reserva 2020 aus der Hand des dänischen Starweinmachers Peter Sissek wird in der D.O: Ribera del Duero aus 80 % Tinto Fino (Tempranillo) und 20 % Cabernet Sauvignon gekeltert und begeistert durch seine Eleganz, Aromatik, und Eigenständigkeit. Erneut überzeugt das Dänisch/Spanische Önologen Duo Peter Sisseck und Carlos de la Fuente im Jahrgang 2020 mit einem hervorragenden Wein, der seinesgleichen sucht.
62,50 € *
0.75 l | 83,33 €/l
La Nieta profitiert von der besonderen Beschaffenheit der Böden, auf den die Rebstöcke des Weinguts wachsen. Die sandigtonhaltigen bzw. tonkalkhaltigen Böden verfügen in dieser bevorzugten Lage des Ebrotals über felsigen Untergrund, was die mineralische Komponente des Weins stark betont. Allerdings braucht dieser außergewöhnliche Wein, der sich im Stil eines Burgunders präsentiert, noch einige Jahre Flaschenreife, sonst verpasst man das Beste.
119,00 € *
0.75 l | 158,67 €/l
San Vicente 2007 ist eine einzigartige Interpretation eines Rioja, ein moderner Wein mit klassischen Qualitäten, in Kleinauflage mit einer beispiellosen Traubenqualität. Marcos Eguren brach radikal mit der Fabrmilientradition und erschuf mit dem San Vicente einen modernen, fruchtbetonten Wein, der aber nicht auf vordergründige Effekte setzt, sondern durchaus klassische Tugenden wie etwa 20 Jahre Lagerfähigkeit mitbringt. 

Robert Parker: "a Rioja made in the image of Chateau Margaux"
54,50 € *
0.75 l | 72,67 €/l
Mit dem Astrales zielt die Bodega auf ein Weinprofil nördlicherer Breitengrade und entfernt sich bewußt von allfälligen Mantra der Konzentration. Eduardo Garcia, der Sohn des berühmten Mariano Garcia (Aalto, Mauro) sucht mit seinem Wein einen frischeren Ausdruck der Frucht, der immer vor dem Holz steht. Der Astrales 2020 präsentiert sich ungemein präzise und balanciert, mit seidiger Textur und wunderbarer Frucht.
26,90 € *
0.75 l | 35,87 €/l
Pago de los Capellanes un Sueño en las Alturas 2020 entstammt einer 6 ha kleinen Tempranillo Einzellage, an deren Rand ein wunderschöner Nussbaum (Nogal) steht, der dem Wein seinen Namen gibt. Ein ungemein gehaltvoller, mächtiger Wein, der man auf jeden Fall in seiner frühen Fruchtphase probieren sollte, auch wenn er ein gutes Jahrzehnt schön altern dürfte.
54,50 € *
0.75 l | 72,67 €/l
Peter Sissek's PSI ist nach einer Findungsphase von zwei Jahrgängen seit 2009 deutlich im Aufwind und liefert Jahrgang um Jahrgang bessere Qualitäten. Ein kräftiger Jahrgang mit schwarzer Frucht und perfekter Reife. In der Nase duftend und offen mit schönem Ausdruck der Frucht.Der PSI 2022 hat eine gute Balance zwischen Tiefe, Kraft und Sanftheit. Langes Finale. Gute Entwicklungsperspektive.
39,50 € *
0.75 l | 52,67 €/l
Tinto Pesquera Crianza 2021 aus der Hand von Alejandro Fernandez ist ein Klassisker in der D.O. Ribera del Duero Wein, der sich aufgrund des konsequenten Verzichts auf allfällige Wundermittel der Kellertechnik stilistisch kaum verändert hat. Dieses Jahr kann das Weingut das 47. Jubiläum seines Pesquera feiern.
21,90 € *
0.75 l | 29,20 €/l
Aalto Pagos Seleccionados (PS) 2020 ist der Lagenwein von Bodegas Aalto, der nur in den besten Jahrgängen produziert wird und für dessen Herstellung die besten Trauben des Weinguts verwendet werden. Der Traumstoff aus der Hand des Meisters Mariano Garcia ist eine "Granate", an dessen n-dimensionaler Nase man sich allein schon berauschen kann, bevor er am Gaumen für Verzückung sorgt.
198,00 € *
1.5 l | 132,00 €/l
Ein großer Wein für relativ wenig Geld, der Wine-Entusiast zählt ihn zu den "must haves",den "erschwinglichen Luxusweinen ganz außergewöhnlicher Qualität." In Stil und Aromatik durch die Tempranillo-Variante Peludo einzigartig. Braucht immer 1-3 Jahre bis zu ersten Trinkreife, die folgenden 10 Jahre sind das ideale Trinkfenster. Das Terroir ist so gut, dass qualitative Jahrgangsschwankungen weit unterproportional ins Gewicht fallen, ein Jahrgang 2002 ist bspw. heute eine Delikatesse. Robert Parker: "a Rioja made in the image of Château Margaux".
49,50 € *
0.75 l | 66,00 €/l
Aalto 2022 ist der ikonische Ribera del Duero Wein von Mariano Garcia. Kaum einem Spanischen Neustarter ist es in den letzten 10 Jahren gelungen, sich so nachhaltig im In- und Ausland zu etablieren wie das Bodegas Aalto geschafft hat. Aalto wurde 1998 von Javier Zaccagnini und Mariano García (Vega Sicilia, Mauro) gegründet und hat sich schnell zu einer Topadresse in der Ribera del Duero entwickelt. Mittlerweile einer der besten Weinwerte weltweit.
42,50 € *
0.75 l | 56,67 €/l
Terreus 2022 ist der Topwein von Bodegas Mauro, dessen Trauben von der drei Hektar kleinen Parzelle "Pago de Cueva Baja" kommen. Hier stehen auf sandigen Tonböden 65 - 90 Jahre alte Tempranillo-Buschreben, die einen ungemein fruchtigen, hochkonzentrierten sowie mineralischen Spitzenwein ergeben, welcher mit intensiver Frucht und reifen Tanninen bereits in jungen Jahren viel Vergnügen bereitet, aber ein Lagerpotential von 10-20 Jahren aufweist.
Der Pago de Santa Cruz Gran Reserva 2018 ist ein Wein, dessen Trinkreife gerade erst langsam beginnt. Der Wein ist 6 Jahre in der Kellern der Bodega gereift und befindet sich in fabelhaftem Zustand. Wunderbar gereifter Wein, dabei noch jung wirkend, samtige Frucht, schöne Würze, tolle Länge und Eleganz, ein großer Ribera. Nur 3.000 Flaschen !
59,50 € *
0.75 l | 79,33 €/l
Condado de Haza Reserva wurde 1999 zum ersten Mal aufgelegt und stand lange etwas im Schatten seines großen Bruders Pesquera. Eigentlich zu unrecht denn die beiden Weine sind stilistisch sehr unterschiedlich. Condado de Haza Reserva 2016 kommt aus Roa, im nord-östlichen Teil der Ribera del Duero und präsentiert sich mit sehr schöner Aromatik, Noten von Brombeere, Lakritz und Mokka nebst Kräuternoten und Cassis vor mineralischem Hintergrund mit feingewobenen Tanninen und stützender, feiner Säure.
28,50 € *
0.75 l | 38,00 €/l
Die Vendimia Seleccionada des genialen Mariano Garcia ist der Selektionswein von Mauro und einer der ganz großen Weine Spaniens. In der Kritik des Wine Advocate über den Jahrgang 2003 spricht Jay Miller dem Wein eine Aromatik zu, wie sie die besten 59er Bordeaux haben. 2021 ist ein hervorragender Jahrgang in der Ribera del Duero, eine selten gelungene Kombination von Kraft, Frische und Eleganz. Für alte Hasen wie Mariano Garcia ein Homerun, ein Monument von Wein, der zu den besten der Region zählt.
69,00 € *
0.75 l | 92,00 €/l
Der Macan Clasico 2021 ist perfekt geraten: Die 2021er Ernte ergab gesunde, frische und sehr fruchtige Trauben und erstmals wurden ein paar Prozent Garnacha mitgeerntet. Vega Sivilia hält den 2021 für den besten Jahrgang bislang. Macán ist der lang erwartete Gemeinschaftswein von Benjamin de Rothschild und Vega Sicilia in der Rioja. Die Rebflächen wurden bereits vor mehr als 10 Jahren gekauft und nach Testjahrgängen 2006 - 2008 kommt nun mit dem Macan 2021 der dreizehnte Jahrgang des edlen Joint Ventures auf den Markt.
49,00 € *
0.75 l | 65,33 €/l
Torre Muga ist der moderne Topwein von Bodegas Muga. Was Gary Vaynerchuk als "new world" bezeichnet ist ein bewußt radikaler Bruch mit traditionellen Weinbereitungsverfahren in der Rioja. Torre Muga ist ein Riese von Wein, verschwenderisch ausgestattet mit feinstem Traubenmaterial, Frucht und Holz, dem man noch einige Jahre Ruhe gönnen sollte, bevor man den Geist aus der Flasche läßt. 

79,50 € *
0.75 l | 106,00 €/l
Pesquera ist der seit den 1980er Jahren eine Weltmarke, als Robert Parker den 82er Janus Gran Reserva euphorisch mit den französischen Bordeaux des Château Pétrus verglich. Alejandro Fernández, der große alte Mann der D.O. Ribera del Duero und Schöpfer des Pesquera, gab der Region in den Achtziger Jahren den Impuls zu einem boomartigen Aufstieg.
34,50 € *
0.75 l | 46,00 €/l
Aalto 2023 ist der ikonische Ribera del Duero Wein von Mariano Garcia. Kaum einem Spanischen Neustarter ist es in den letzten 10 Jahren gelungen, sich so nachhaltig im In- und Ausland zu etablieren wie das Bodegas Aalto geschafft hat. Aalto wurde 1998 von Javier Zaccagnini und Mariano García (Vega Sicilia, Mauro) gegründet und hat sich schnell zu einer Topadresse in der Ribera del Duero entwickelt. Mittlerweile einer der besten Weinwerte weltweit.
89,00 € *
1.5 l | 59,33 €/l
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... Tempranillo hat viele Gesichter. Fruchtbetont mit Kirschen und Brombeeren, würzig mit Tabak und Leder oder elegant mit feinen, würzigen Noten. Das Terroir entscheidet. In Rioja wird Tempranillo oft in amerikanischer Eiche ausgebaut. In Ribera del Duero zeigt er sich dunkler, dichter und strukturierter. In Toro kommt er mit voller Wucht – kraftvoll, muskulös und intensiv.

Woher kommt Tempranillo?

Der Name sagt schon alles. Temprano bedeutet auf Spanisch „früh“, und genau das macht die Sorte aus. Sie reift schneller als viele andere rote Rebsorten.

Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde Tempranillo 1807 in Rioja. Zu diesem Zeitpunkt war sie aber schon lange im Umlauf. Wahrscheinlich wuchs sie schon im 13. Jahrhundert in Ribera del Duero unter dem Namen „Las Tempraniellas“. Im 16. Jahrhundert tauchte sie als „Aragones“ auf. Kein Zweifel, diese Rebsorte hat Geschichte.

Mit über 80 Synonymen ist sie in ganz Spanien verbreitet. In Ribera del Duero heißt sie Tinto Fino, in Toro Tinta de Toro, in Katalonien Ull de Llebre und in Castilla-La Mancha Cencibel. Und dann gibt es noch Portugal, wo sie als Tinta Roriz bekannt ist und fleißig in Portweinen mitmischt.

Wie schmeckt Tempranillo?

Das kommt stark auf verschiedene Faktoren bei der Arbeit im Weinberg, der Ernte, sowie dem Ausbau und der Lagerung an.

Jung und frisch:

  • Kirschen
  • Erdbeeren
  • Ein bisschen Kräuterwürze

Reif und im Holzfass gelagert:

  • Pflaumen
  • Tabak
  • Leder
  • Dunkle Schokolade
  • Geröstete Nüsse

Die Säure bleibt meist moderat, die Tannine sind weich und angenehm. Tempranillo kann sich charmant und elegant geben, aber auch kraftvoll und muskulös auftreten. Das Klima macht den Unterschied. In kühleren Gegenden zeigt er sich finessenreich und schlank, in heißen Zonen wird er vollmundig und üppig.

Wo wächst Tempranillo am besten?

Ganz Spanien ist Tempranillo-Land. Über 200.000 Hektar sind mit dieser Rebsorte bestockt, mehr als irgendwo sonst auf der Welt.

Drei Regionen sind besonders wichtig:

  • Rioja: Das Aushängeschild Spaniens. Hier entstehen elegante, finessenreiche Tempranillos, oft mit langem Ausbau in amerikanischer Eiche.
  • Ribera del Duero: Dunkler, dichter, kraftvoller. Hier reifen die Weine langsamer und gewinnen an Tiefe.
  • Toro: Der wilde Bruder. Kraftvoll, konzentriert, mit hohem Alkoholgehalt und intensiver Frucht.

Aber Tempranillo macht sich auch international breit. In Argentinien, Chile, Kalifornien, Australien und Südafrika experimentieren Winzer mit der Sorte. Doch egal, wo sie wächst, ihr Herz bleibt in Spanien.

Legendäre Tempranillo-Weine

Spanien hat einige echte Schwergewichte im Angebot. Hier sind ein paar der besten Tempranillos der letzten Jahre:

  • Hacienda Monasterio 2022: Ein Klassiker aus Pesquera de Duero, der Däne Peter Sissek und der Spanier Carlos de Lafuente sind hier seit 20 Jahren ein eingespieltes Team
  • Aalto 2022: Legende aus der Hand von Mariano Garcia
  • Mauro 2022: Bestseller aus Tudela del Duero
  • Sei Solo 2022: Aufsteigender Stern aus der goldenen Meile der Ribera del Duero

Was isst man zu Tempranillo?

Essen und Wein müssen harmonieren. Und Tempranillo liebt kräftige, herzhafte Speisen. Besonders gut passen:

  • Gegrilltes Rind- und Lammfleisch
  • Wildgerichte wie Hirsch oder Reh
  • Kräftige Eintöpfe und Schmorgerichte
  • Spanische Tapas mit Chorizo, Manchego und Serrano-Schinken

In den kühleren Monaten macht sich Tempranillo besonders gut. Perfekt für einen gemütlichen Abend mit herzhaften Gerichten oder einfach als Kaminwein.

Welches Glas für Tempranillo?

Mittelgroße, leicht bauchige Gläser sind ideal. Sie lassen genug Luft an den Wein, damit sich die Aromen voll entfalten. Wer es noch genauer nimmt, kann auf spezielle Tempranillo-Gläser setzen.

Winzer und Weingüter, die Tempranillo beherrschen

Ein paar Namen muss man einfach kennen. Vega Sicilia aus Ribera del Duero ist das bekannteste Weingut Spaniens und seit 2024 im Liv-Ex Index der fine wines die Nummer 1, d.h. es werden von keinem hochklassigen Weingut mehr Weine umgeschlagen als von der Institution aus Valbuena del Duero. Ihr Único ist eine Legende und gehört zu den begehrtesten Weinen Spaniens mit weltweitem Impact.

In Rioja sind vor allem Bodegas Roda, La Rioja Alta und Bodegas Muga ganz vorne mit dabei. Sie kombinieren Tradition mit modernen Techniken und bringen Weine mit Tiefe, Fruchtigkeit und Würze hervor. Auch Bodegas Emilio Moro aus Ribera del Duero liefert Tempranillos mit intensiver Frucht und kraftvoller Struktur.